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Bauhaus

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http://www.facebook.com/pages/Bauhaus-the-band/18466360742
[Livedates von Bauhaus]
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5. Juli 1983. „Rest In Peace“ waren die letzten Worte von Bassist David J, die er an ein ahnungsloses Publikum und die Crew richtete, als er die Bühne verließ. Es war das letzte Konzert von Bauhaus. Wenig später folgte eine Pressemitteilung, die das Ende der Band verkündete.

Doch selbst ca. 20 Jahre später sind die Absatzzahlen ihrer Veröffentlichungen unverändert hoch. Ihr Stil ist noch immer zeitgemäß und gehört heute zur Szene wie kein zweiter; ihre Live-Shows sind legendär. Und das alles, trotz dass man sie nie ohne weiteres als Vorreiter der Gothic-Szene bezeichnen kann, denn ihr Anspruch und Schaffen ging weit darüber hinaus. Ihr einzigartiger Stil sprach dermaßen viele verschiedene Menschen an, dass eine solche Einschränkung schlicht und einfach absurd wäre. Bauhaus setzten neue Standards in der Musikgeschichte und wurden darum unzählige Male in ihrer Art kopiert und imitiert. Doch der echte Bauhaus-Fan weiß: keiner kam und kommt an das Original heran.

Die Geschichte von Bauhaus begann in den späten 70ern in der Kleinstadt Northampton, England, als sich die Brüder David J und Kevin Haskins mit Davids Kindergartenfreund Daniel Ash zusammenschlossen, um eine Band zu gründen. Bei einem Auftritt in einem Pub wollte es dann der Zufall, dass Daniel einem alten Schulfreund geradezu in die Arme lief: Peter Murphy. Kurz nach diesem Treffen fragte ihn Daniel, ob er der Band beitreten wolle. Die beiden begannen sofort zusammen Songs zu schreiben und nach einiger Zeit war auch ein passender Name für das Projekt gefunden: Bauhaus - eine minimalistische deutsche Kunstform und -schule des frühen 20. Jahrhunderts und durch die sich überschneidenden Ideen geradezu ideal als Namensgeber.

Zu Silvester 1978 absolvierten Bauhaus ihren ersten Live-Auftritt mit dem nun vollständigen Line-Up im Cromwell Pub in Northampton. Im August des folgenden Jahres veröffentlichten sie ihre erste 12’’ Single, „Bela Lugosi’s Dead“, die quasi in einem Rutsch aufgenommen und im Laufe der Zeit zur Bauhaus-Hymne wurde. Wie ihre Musik, sollte auch ihre Bühnenshow nicht zu traditionell werden. Eine minimalistische Lichtshow, mit Strobe, ausschließlich weißem Licht, Strahlern an Boden und Decke und einem einzigen kleinen Video-Screen, wurde entwickelt – theatralisch, hypnotisierend, furchterregend, intensiv.

1980 erschien endlich das erstes Album der Band, „In The Flat Field“, welches, wie auch alle folgenden Veröffentlichungen, für reichlich Aufsehen sorgte. Ein Jahr später folgte das zweite Album „Mask“, welches reifer und melodischer daher kam. Doch noch immer hatten Bauhaus nicht den endgültigen Durchbruch erreicht. Das änderte sich, als „The Sky Gone Out“ auf Platz 4 in die britischen LP Charts einstieg.

Als die Band mit der Arbeit an ihrem nächsten Album begann, wurde Peter Murphy von einer viralen Lungenentzündung ans Bett gefesselt. Er erholte sich jedoch und stieß wieder zu seinen Bandkollegen, als diese bereits die Hälfte von „Burning From The Inside“ (1983) aufgenommen hatten. Das Album wurde von den Kritikern überschwänglich gefeiert und kündigte doch schon in gewisser Weise an, was folgen sollte. Es war gerade erst in die britischen Top 10 eingestiegen, als die Band ihre Auflösung bekannt gab.

Zwischen 1979 und 1983 erreichten Bauhaus eine komplette Umkremplung der Musik-Szene und gewannen unzählige Fans. Nicht umsonst wurden und werden sie von vielen als Begründer einer völlig neuen Musikkultur verehrt. Doch trotz des Weiterlebens der Legende von Bauhaus, verneinten alle Bandmitglieder in zahlreichen Interviews, dass es irgendwann so etwas wie eine Wiederzusammenführung geben würde.

Erst 1998, nach Jahren voller Gerüchte und Angebote, erklärten sich die vier ehemaligen Bandkollegen bereit, noch einmal zusammen zu spielen. Dabei betonten sie, dass es nicht darum ginge, nostalgisch in der Vergangenheit zu schwelgen. Vielmehr hatten sie verstanden, welch große Relevanz sie für die heutige Musik-Szene hatten.
Für die zwei, für den 10. und 11. Juli, angekündigten Shows im Palladium (L.A.) wurden 8000 Tickets bereitgestellt. Sie waren in weniger als 15 Minuten ausverkauft! Als sie eine dritte Show ankündigten, war auch diese innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Angespornt durch ihren Ehrgeiz und dem unendlichen Druck, der auf ihnen lastete, entschlossen sich Bauhaus zu ihrer legendären Resurrection Tour durch Nordamerika, welche auch auf Europa ausgeweitet wurde und schließlich in Lisabon, Portugal, vor 10.000 begeisterten Fans ihr Ende fand.
In der folgenden Zeit spielten Bauhaus über 50 Shows. Bei jeder wurden sie von einem begeisterten Publikum dankbar empfangen.

1999 erschien „Gotham“, eine Video-DVD mit zugehöriger Doppel-CD, die während der Resurrection Tour im New Yorker Hammerstein Ballroom aufgenommen wurde und die Tour quasi historisch dokumentiert. Nicht nur für Bauhaus-Fans ein Muss!

Niemals zuvor und (bis heute) auch niemals danach hat(te) eine Band erreicht, was Bauhaus erreichten. Auflösung und Wiedervereinigung nach 15 Jahren, mit gewachsenem Einfluss und einer kompletten, neuen Generation von Fans.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Metropolis Records

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